Was ist schon Spiritualität? Lebe dein Leben doch einfach nach deinen Vorstellungen!

Heutzutage liest man oft, dass wenn man ein spirituelles Leben führen möchte, sollte man bitte vieles in sein Leben integrieren und sich vielem enthalten.

 

Doch Spiritualität ist so viel mehr, als das.

 

Sie ist spannend, aufregend und voller Leben!

Jeder interpretiert Spiritualität anders und meint, dass seine Sichtweise die richtige ist.

 

Das Wort selbst sagt aus, dass es um den Geist/Geistigkeit geht (aus dem lat. Spiritus Geist). Aber es sagt noch nichts aus, wie oder was gelebt werden sollte. Es deutet nur daraufhin, dass es um die !Geisteshaltung! geht.


"Bei der Spiritualität geht es um die Geisteshaltung."


Ich meinerseits, habe irgendwann aufgehört die Definitionen durchzukauen und allem zu glauben. Meistens sind sie veraltet und beruhen auf irgendwelchen religiösen Geschichten.

 

Nix gegen Religion, denn wenn sich dieser Weg für jemanden stimmig und voller Liebe sich anfühlt, dann ist es auch der richtige Weg.

 

Ist dieser Weg jedoch durch Mangel und Ängste geprägt (zum Beispiel strafender Gott, Teufel und co.), dann sollte geschaut werden, ob es doch nicht einen anderen Weg oder andere Ansichtsweise gibt.

 

Denn alles was sich nicht gut anfühlt, ist ein Mangel (-denken). Und Mangelbewusstsein bringt immer und immer wieder Mangel. So entsteht der Glaube an den Teufel und einen strafenden Gott (Angst ist nix anderes als Mangeldenken. Der Glaube an Bestrafung entsteht aus Angst.)

 

Schaut man jedoch etwas weiter in der Geschichte zurück, so wird man feststellen, dass diese Masche von strafendem Gott nur erfunden wurde, um den Menschen klein zu halten. Oder auch um Geld zu sammeln, damit die Sünden erlassen wurden.

 

Tricki Tricki Spiel...

 

Und heute sollte es natürlich nicht mehr so sein.


"Der spirituelle Weg sollte nicht durch Mangel und Angst geprägt sein!"


Spiritualität ist in meinen Augen individuell, wie es jeder Mensch auch selbst ist. Es gibt nicht das perfekte spirituelle Leben in dem Sinne. Jeder bevorzugt andere Methoden und Umsetzungen im Alltag, im seinen eigenen Leben.

 

Auch wenn heutzutage noch viele sagen, dass du spirituell bist, wenn du dies und das tust (sonst nicht oder nicht wirklich), finde ich, dass damit sehr viele ausgeschlossen werden.

 

Was ist mit der Mutter, die voller Liebe lebt und für ihre Kinder da ist, jedoch nicht meditiert?

 

Was ist mit dem Handwerker, der Tag täglich für zur Arbeit geht, um für seine liebevolle Familie finanziell zu sorgen?

 

Was ist mit dem Schüler der zwar meditiert, jedoch oft unter Wutanfällen leidet?

 

Es gibt viele Beispiele. Und diese Menschen sind genauso wie jeder andere. Sie wollen Liebe und sie lieben, so gut sie können.

 

Jeder verdient gleiche Behandlung!


"Jeder verdient gleiche Behandlung!"


Was ich als einen schönen Punkt in der Spiritualität finde ist, dass wenn in Liebe (so gut es geht) gelebt wird, dann hat man schon einen großen Beitrag für alle getan.

 

Und jeder gibt nun mal sein Bestes. Akzeptanz ist hier wichtig! Weil jeder durchlebt was anderes in seinem Leben und hat andere Ansicht auf die Welt.

 

Und doch macht genau das die Welt farbenfroher, weil jeder andere Ansichten und Ziele hat.

 

Also, der positive Beitrag für die Welt ist, die positive Schwingung, die von jedem Ausgeht und somit das Kollektivum energetisch anhebt. Jede positive Steigerung ist Wachstum, ist Expansion. Und das möchte doch jeder. Jeder will wachsen und das Leben genießen.

 

Ich aus meiner Erfahrung, habe oft glücklicherweise festgestellt, dass viele spirituelle Methoden und Lebensweisen gar nicht zu mir passen und mich eher einschränken, als entfalten lassen.

 

Dies führte immer zum Unwohlsein, was dazu führte, dass immer mehr Situationen in mein Leben kamen, die noch mehr das Gefühl verstärkten.

 

Doch hier muss ich auch sagen, dass es so viele Techniken und Methoden gibt, weil jeder Mensch was anderes sucht. Eine andere Vorstellung hat vom spirituell sein.

 

Und was ist schon wirklich spirituell?

 

Wir sind eigentlich so gesehen alle spirituell. Wir haben alle eine Seele, die aus der gleichen Quelle kommt. Wir sind schwingende Wesen. Wir haben alle Engel und Geistführer an unserer Seite.

 

Kurz gesagt wir sind Schöpfer. Wir erschaffen immer und überall. Ob gewollt oder nicht. Und energetisch sind wir alle eins!

 


"Es gibt so viele Techniken und Methoden, weil jeder Mensch was anderes sucht."


Allein der Grund, dass wir alle aus der reinen Quelle der Liebe stammen, sagt aus, dass wir gleich sind. Ob wir nun spirituelle Praktiken ausführen oder nicht.

 

Meines Erachtens, ist jeder spirituell.

 

Überall wo Liebe, Freude, Freiheit, Wachstum und co. ist, da wird Spiritualität gelebt.

 

Was bringt Spiritualität, wenn es nicht Spaß macht? Nix!

 

Ich bevorzuge die Leichtigkeit bei der ganzen Sache. Ich habe für mich selbst die ganze Strenge aus der Geschichte rausgelassen irgendwann, weil ich festgestellt habe, dass es mir nicht vom Vorteil ist.

 

Kurzum, ich trinke Kaffee, esse Süßigkeiten, schminke mich, faulenze. Sowas halt.

 

Und trotzdem geht’s mir super. Ich habe meine Ansicht zum dem Thema Spiritualität etwas verändert.

Etwas gelockert.

 

Für mich muss es Spaß machen und nachvollziehbar sein, sowie leicht lebbar. Und die Ergebnisse sollen natürlich auch sichtbar sein.

 

Nun ja, was tue ich so sogenanntes spirituelles?

 

Ich meditiere (fast) täglich zwischen 10-20 Minuten. Manchmal auch nicht. Aber da bin auch nicht mehr so hart mit mir.

Ich visualisiere und affirmiere täglich. Das ist mein liebster Teil. Denn der bringt mir schnelle Erfolge und gute Laune.

Ich arbeite mit meinen Helltalenten gerne, zum Beispiel, wenn ich um Antworten und Ratschläge bitte von den Engeln. Hier muss ich dazu sagen, je besser die Stimmung, desto besser der „Kanal“ nach oben.

Und ich übe mich in Dankbarkeit täglich.

 

Das sind die Methoden, die ich fast immer praktiziere. Und ich sehe positive Ergebnisse. Alles ist immer schön im Flow. Und wenn nicht, dann verziehe ich mich aufs stille Örtchen und fokussiere mich auf das, was ich will und affirmiere etwas.

Und wenn es doch nicht so klappt, dann verzeihe ich mir meine "Fehltritte".

 

Für mich als Mutter ist es super.

Alle diese Methoden kann ich auch „heimlich „praktizieren und niemand sieht meine Gedanken und Bilder im Kopf. Niemand sieht meine spirituelle Arbeit. Die anderen sehen nur die Ergebnisse. Das ist vom Vorteil, weil niemand mir etwas einreden kann (oder schlecht reden kann!).

Und so kann ich mich besser auf meine Ziele fokussieren.

So erschaffe ich tagtäglich mein Leben. Und es ist faszinierend wie es läuft. Spaß macht es auch. Klar am Anfang braucht es Beharrlichkeit, um sich das positive Denken (und die anderen Methoden) einzuprägen und immer und immer wieder diese auszuführen.

Doch irgendwann wird alles was man möchte zur Lebensphilosophie.

 

Darum finde ich so wichtig, dass jeder seinen Weg findet und ihn lebt. Egal ob meditierend, visualisierend, affirmierend, chakra-clearend, vegetarisch lebend oder was auch immer.

 

Wir als Mensch sollten uns merken, dass solange wir uns gut fühlen, bei dem was wir tun, alles Bestens ist. Das ist der beste spirituelle Weg, den es geben kann!


"Der beste spirituelle Weg ist der, der gute Gefühle erzeugt!"


Also folge deinen Glücksgefühlen und trage genau damit für die Welt bei. Denn nix anderes bringt dich, mich, uns weiter, als positive Stimmung. Denn das ist die erschaffende Kraft, die uns bewegt.

 

Und diese entsteht in jedem selbst, durch die Gefühle.

 

Alles liebe, Nathalie

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