Das Loslassen – Warum ist es wichtig für die Anziehungskraft?

Loslassen ist ein beliebtes Thema in der Spiritualität. Und wahrhaftig, es ist nicht nur ein beliebtes Thema, sondern sogar ein wichtiges.

Durch etwas Übung kann man das Loslassen erlernen und mehr Lebensqualität erlangen.

Im Leben strebt man oft nach Perfektionismus. In jedem Lebensbereich.

Geschieht jedoch etwas, was nicht in den eigenen Rahmen des Perfekt sein passt, so fällt man in ein tiefes Loch und erlebt das sogenannte burn out, Opferkomplex usw.

Dann hält man sich selbst für einen Loser und die anderen sind auch noch Schuld, weil man selbst nicht etwas geschafft hat.

 

Es gibt viele Beispiele.

Wie zum Beispiel, man verhält sich nicht so, wie man eigentlich wollte. Und schon geht der Quark im Kopf los. Und der Kopf quasselt, dass man schlecht sei, dass die anderen einen nicht mehr mögen, dass man zu dumm ist und und und.

 

Natürlich ist auch ein Thema, wenn jemand einen auch nicht gut behandelt. Dann steigt man ab in das Opferbewusstsein. Die anderen sind die Bösen und man selbst ist ein kleines unschuldiges Lamm.

 

Das sind nur einige banale Beispiele.

 

Doch was haben alle gemeinsam?

Wenn man nicht loslässt, so fokussiert man sich auf dieses Thema und erleidet es immer und immer wieder.

So will es das Gesetz.

Denn überall, wo Energie zufließt, so wird man auch noch mehr davon erleben.

 

Puuuuh. Etwas hart, oder?

Wenn man sich nicht löst, dann ja!


Loslassen ist das Fokussieren auf etwas positives.


Natürlich kann einiges, was so in der eigenen Realität passiert, nicht so toll sein. Doch muss man verstehen, dass wenn man nicht loslässt, man an genau dieser Energie festhält.

 

Das ist mal wieder das Schicksal. Zumindest denken einige Leute es.

 

Doch das Loslassen ist wirklich wichtig.

Es geht nicht darum zum Beispiel dem, der einen verletzt hat, in irgendeiner Form, zu vergeben und alles zu vergessen. Nein. Es geht viel eher darum, sich selbst zu befreien.

 

Klarheit der Gedanken oder sich bewusst werden, kann man das auch nennen.

Bewusst werden des Energiespiels.

 

 

Jeder macht mal Fehler. Mal mehr, mal weniger.

Doch im Endeffekt geht es immer um Wachstum.

Und nur durch seine eigenen Fehltritte und Erfolge erkennt man wie was funktioniert.

Und je bewusster man wird (Voraussetzung ist, man will sein eigenes Spiel von Erfolg spielen!), desto leichter wird alles. Desto schneller stellt sich das ein, was man vom Leben will.


Loslassen ist Freiheit!


Es ist nicht immer ganz einfach, das Loslassen zu praktizieren. Und doch haben wir tagtäglich damit zu tun. Es fällt nur nicht auf.

 

Beim zum Beispiel rote Ampel überqueren oder Schokolade und Chips am Abend naschen oder zu spät  kommen, falsche Klamotten gewählt haben usw.

Da macht man es sich leicht. Da erwartet man keine Konsequenzen. Zumindest keine Weltbewegenden (wobei nur was Weltbewegendes eintritt, wenn man es auch erwartet).

Die kleine Erkältung wird man überleben und die Kalorien wird man am nächsten Tag wegschmelzen.

Solches denken entsteht, bei etwas, was nicht wichtig ist für einen.

 

Ich nenne es gerne >Scheiß Egal< Haltung. Weil es super dazu passt. Loslassen ist eine Egal-Haltung (oder Ignor-Haltung). Und sollte es auch sein. Denn wenn man zulange in einer Energie verbleibt, so spiegelt es sich früher oder später in der eigenen Realität wieder.

 

Und dann sagt man nur

>Habe ich es doch gewusst<

>Habe ich dir doch gesagt<

Und sowas.

 

 

Doch ist das Loslassen wirklich so wichtig?

Na gut, da hat man sich mal (oder mehr Mals) nicht richtig aufgeführt und hat jemanden beleidigt. Man kann sich nun schlecht fühlen darüber oder es loslassen.

Bleibt man lange in der schlechten Laune, so zieht man noch mehr an, wo man andere beleidigen kann und selbst beleidigt wird. Weil man selbst sich in Gedanken nieder macht.

Man erkennt ganz klar den Spiegel.

 

Lässt man jedoch los und macht sich klar, dass man es beim nächsten Mal anders machen wird, wird es auch so sein.

Man lässt die Energie ziehen und fokussiert sich zum Beispiel auf Wolken oder etwas zu Essen oder auf etwas anderes schönes.

 

Und wahrlich, beim nächsten Mal wird man wachsamer (achtsamer!) sein und es anders machen. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit sein wird, die man beim nächsten Mal ändert, energetisch findet dadurch eine große  Veränderung statt.

Es kann sogar dazu führen, dass wenn man überhaupt keine Gedanken und Gefühle in ein bestimmtes Thema fließen lässt, dass es ganz aus dem eigen Leben verschwindet.

 

Ich rede nicht von Mördern, Vergewaltigern oder irgendetwas in der Art.

Aber auch hier, alles entsteht durch Gedanken und Gefühlen. Aus Angst, Schuldgefühle, Wut etc.

Einer erwählt sich sozusagen zum Täter (durch Gedanken und Gefühle) und ein anderer erwählt sich zum Opfer (auch durch Gedanken und Gefühle).

 

Was passiert?

Logisch, Opfer zieht Täter an bzw. umgekehrt.

Hält man weiter daran fest, wie schlecht die Menschen sind, so wird man weiter Ereignisse und Menschen anziehen die einem es permanent bestätigen.

 

Das ist der Kreislauf, der dadurch entsteht.


Lässt man ein Thema los, so kann es vollständig aus dem eigenen Leben verschwinden.


Nun, dann gibt es die, die sogenannt erwacht sind und die, die noch schlafen. Zumindest schreiben es einige so, ich finde ja eher besser wenn man sagt, dass einige sich gefunden haben und einige noch suchen.

 

Aber was ich damit sagen möchte, loslassen ist energetisch gesehen ein sehr wichtiges Thema.

Je nach Mensch, kann es sogar Lebenswichtig sein.

Es gibt Menschen, die sich wegen jeder Kleinigkeit schuldig fühlen und andere, die alles an sich abprallen lassen.

 

Die, die sich oft schuldig fühlen, sind in einer Spirale gefangen, die aus ihren eigenen Ängsten vor Fehlern entstanden ist.

Und sie erschaffen mehr von diesem Spielfilm in ihrem Leben.

 

Und die anderen, die etwas lockerer mit dem Thema sind, werden eventuell weniger davon erleben oder mehr, weil sie es gutheißen.

 

Und solange man mit seiner Art und Weise gut klarkommt (und zufrieden ist mit seinem Leben), sollte man nix ändern. Erst wenn das Lebensblatt sich wendet und man alles anders sieht, dann hat man wohl zu viel schlechte Energie versprüht und sollte etwas anderes fokussieren.


Loslassen sprengt das selbstgemachte Gefängnis.


Ein Beispiel aus meinem Alltag.

Ich habe früher arge Schuldgefühle erlitten, als ich meine Kinder korrigiert und ermahnt habe. Dadurch habe ich noch mehr von dem Salat angezogen, weil ich extrem ängstlich geworden war etwas falsch zu machen.

Irgendwann, durch studieren des Gesetztes der Anziehung, habe ich einfach angefangen mir (und meinen Kindern) zu vergeben und einfach kein (bzw. wenig) Gedanken an das Thema zu verlieren.

Und tatsächlich alles hat sich verbessert. Ich kann sehr entspannt mittlerweile sein, weil mich auf das Gute fokussiere und es tagtäglich erlebe.

 

Oder beim Putzen und Bügeln.

Das habe ich früher nicht unbedingt gern gemacht, eher zwangsartig. Auch wieder schlechte Energie. Und so war einmal der Tag anstrengend und zweitens wurde alles nicht faltenfrei und sauber.

Mittlerweile denke ich einen positiven Gedanken dazu und lass es los und konzentriere mich auf etwas anderes und alles geht sehr viel schneller und leichter von der Hand. Und sieht auch ordentlich aus.

 

 

Man kann das Thema Loslassen auf alles anwenden.

Auf Menschen, Situationen, Gefühle (ja auch Gefühle kann man loslassen!), Gedanken, etc.

Alles lässt sich durch das ignorieren korrigieren.

Und was will man mehr, als freudiges erleben?

 

Darum lass los und konzentriere dich auf das Gute.

 

Alles liebe, Nathalie

 

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