Karma - Ein Gedanke, ein Gefühl

Karma bedeutet, dass alles Folgen haben wird.

Ob nun geistig oder physisch gehandelt wurde, alles hat Konsequenzen im Leben. Entweder wird man es in diesem Leben "erleben" oder in einem anderen austragen müssen.

Karma ist ganz klar.

Man tut etwas und es folgt eine Reaktion des Universums darauf.

Ist die Aktion liebevoll, so kann man mit guten Folgen rechnen. Ist sie jedoch nicht reinen Herzens, so wird die Antwort darauf genau so, wenn nicht noch schlimmer seien.

 

Doch betrachtet man das Thema Karma genauer, so wird eins klar.

Karma ist ein Gefühl, welches von einem ausgestrahlt wird. Und dieses Gefühl zieht Gleiches an.

Darum sagt man gutes und schlechtes Karma.

Karma ist ein oft gedachter Gedanke, der so stark wird, sodass er auch an Gefühlen zunimmt. Und je intensiver ein Gefühl, desto stärker eben die Anziehungskraft für etwas, was gleich schwingt.

 

Es ist nicht immer leicht den Hintergrund eines durchlebten Leides zu erkennen, doch eins ist klar, solange keine Liebe fließt, solange wird das Leiden weiterbestehen.

 

Manchmal gemein, wenn man so überlegt. Man denkt vielleicht nicht gut über die Arbeit und in geraumer Zeit kommt jemand und vermiest einem das Leben.

Obwohl dieser nix mit der Arbeit zu tun hat, hat er genau die passende Schwingung zu dem, der seine Energie abgegeben hat.

Und dann geht es los mit der negativen Schleife.

 

Es ist nicht leicht daraus zu kommen, dass stimmt. Und man wird auch immer wieder im Leben ähnliche Situationen erleben. Doch es geht.

Es geht durch das Loslassen!

Das Loslassen des Gefühls!


Karma kann erlöst werden durch das Loslassens des negativen Gefühls.


Die Kontraste im Leben sind gut. So kann man wählen, was man vom Leben möchte. Und siehe da, Energie folgt dem Fokus (wenn nix negatives in diese Richtung gedacht wird).

Darum ist es ab und an vollkommen ok im Schlamm sich zu suhlen, nur nicht so lange. Denn wenn man nicht rauskommt aus dem schlechten Denken und Fühlen, so zieht die eigene Schwingung gleiche Energie an.

Und dann redet man wieder von Schicksal und schlechtes Karma.

 

Womöglich haben wir Karma mitgebracht in dieses Leben, schließlich sind wir emotionale Wesen und die Seele will wachsen und darum bringt sie bestimmte Themen wieder mit.

Und doch ist die Wahrheit, solange man an Emotionen/Gedanken festhält, solange wird man (immer mehr!) damit zu tun haben.

 

Also ist die Lösung im Loslassen und sich auf schönes fixieren bis Klarheit wieder entsteht und damit das Thema sich verringert oder ganz verschwindet.

Doch auch das bedeutet Geduld mit sich selbst, da man den Trick raushaben muss, um ihn dann beim nächsten Mal wieder anwenden zu können.


Leid will nur erlöst werden.


Aber auch gutes Karma gibt es.

Dieses entsteht bzw. wird angezogen durch gutes Denken/Fühlen/Reden/Tun. Und auch hier ist genau das gleiche Prinzip.

Solange der Fokus auf dem Gutem bleibt, solange bleibt das Gute bei einem. Mal mehr, Mal weniger.

 

Ich finde Karma ist ein schwieriges Thema. Weil wenn man damit in Kontakt kommt, so denkt man gleich, dass man dies und das verdient hat.

Doch so ist es nicht. Die Seele will einfach Glückseligkeit leben. Aber solange der Mensch das nicht verstanden hat, solange wird die Seele auch Aufgaben ihm schicken.

 

Doch Aufgaben hin oder her. Solange man danach wächst und mehr versteht, desto besser ist für einen. Weil es bedeutet, dass man danach nicht mehr solange warten wird, bis alles über einem Zusammenbricht, sondern schon vorher den Sturm erkennt und in eine andere Richtung lenkt.

Darum lass dich Bloß nie unterkriegen. Denn Du und Ich, wir Alle durchleben hin und wieder stürmische Zeiten.

Karma ist nur ein ein Gedanke, ein durchgekautes Thema, mit Emotionen gefüllt.

Es liegt jedoch immer an einem Selbst, ob man wieder aufsteht und den Kurs auf das gewünschte lenkt oder sich den schlechten Karma unterliegt.

 

Alles liebe, Nathalie

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