Spirituelle Pause - Zurück ins alte Leben?!

Spirituell sind wir alle. Jeder lebt es jedoch anders aus.

Manche denken, dass zum spirituellen Leben Meditation, beten, Ahnenaufstellungen, Heilungen, Kerzenmagie und co dazu gehören. 

Ich persönlich sehe es nicht so.

Meiner Meinung nach sind wir alle spirituell, weil wir eine Seele sind auf einer individuellen Reise hier auf diesem Planeten. 

Alle Methoden die existieren verhelfen lediglich nur dazu, dass wir uns als Seele erkennen und uns erinnern, dass alles Energie ist und uns dienlich.

Dienlich zum Wachstum.

Das vorab, damit ihr versteht, dass ich nicht das spirituelle Dasein abgelegt hatte, sondern nur die Praxis.

Das erstere ist unsere Natur und ist nicht känzelbar, denn das Leben geht immer weiter in der Physis, wie auch im Äther ("Himmel").

Aber zum Thema. 

 

Warum habe ich eine Pause gemacht?

Wenn ihr meinen letzten Beitrag gelesen habt, dann wisst ihr, dass mich ein persönliches Thema sehr emotional mitgenommen und ich meine zarte Seite ( die Sensitivität ), so stark gefühlt habe, dass es mich sehr schmerzlich im Inneren berührt hatte.

Mir wurde klar, dass ich durch meine Verbindung zu den Engeln und der ganzen Praxis, diese Seite noch sensibler gemacht habe.

Das Fühlen war so unerträglich, sodass ich aus Verzweiflung mir selbst gesagt hatte, dass ich kein Bock mehr habe, weil es zu stark ist, wenn man alles so fühlt und alles weiß, obwohl andere sich im außen anders verhalten.

Darum kam abrupt ein Stop. Kein Meditieren. kein Visualisieren. Ok, Gebete schon, da ich immer für das Wohlsein meiner Familie bete, aber alles andere war vorbei.

Zumindest für fast 2 Wochen. 

Was ist in dieser Zeit passiert?

Nun ja, die Hellsicht war offen wie sonst mit der Praxis. Ich konnte mit den physischen Augen die Engel weiterhin sehen, was mich persönlich verblüfft und zugleich auch gefreut hat.

Ich habe tatsächlich auch weiterhin Botschaften erhalten.

Doch mehr nicht.

Das Feinfühlen hatte sich etwas gelegt, jedoch fühlte ich auch, dass ich einen Teil losgelassen hatte, der mir wirklich am Herzen lag. Ich hab zwar nicht sofort so stark andere gefühlt, jedoch war ich traurig im Inneren und ich wusste dieses Mal, wie vorher noch nie so stark, dass es meine persönliche Trauer war.

Was mir jedoch sehr zugesetzt hatte, war, dass ich plötzlich die Welt unscharf sah. Im Urlaub ist mir das besonders aufgefallen.

Das Meer roch nicht so stark, die Vögel zwitscherten dezent in meinen Ohren und meine Augen sahen alles so normal und das Essen schmeckte nicht mehr so gut.

Es sah so aus, als ob das Wunder weg war.

Keine Wolken und Bäume, die so aussahen, als ob sie sich in Farbe und Form hervorhoben. Kein Lachen der Kinder, welches sich echt nach Leben anfühlte, kein Duft der Natur, der die Sinne zum Wallungen brachte, kein Geschmacksinn, der die Süße des Lebens hervorbrachte.

Alles war weg.

 

Da erkannte ich, dass egal wie empfindsam ich bin und egal, wie empfindsamer ich werde durch die spirituelle Praxis, dass das Leben durch dieses Geschenk der Hochsensibilität so an Lebendigkeit gewinnt, wie ich es vorher nicht gesehen/verstanden habe.

 

 

Meine Erkenntnis:

Natürlich hatte ich nach dieser Feststellung wieder mit der Praxis angefangen, um den Urlaub (das Meer, den Himmel, die Vögel, das Essen usw.) wieder zu genießen.

Ich habe in den letzten Wochen wirklich viel mitgemacht und muss sagen, dass ich dankbar bin für all das, weil ich verstanden habe, wie wichtig diese Praxis ist, um mit den Augen der Seele zu sehen. Auch die Sensibilität mit all den Pro und Kontras kann ich nun mehr annehmen.

Denn das Leben mit wirklich ALLEN Sinnen wahrzunehmen, ist pures erleben vom Leben.

Es ist also nix schlechtes das zu sein, was man ist. Es ist sogar ein wahres Geschenk, wenn man es annimmt und damit vielleicht noch zum Guten beitragen kann.

 

Wir haben alle etwas mitgebracht, was uns vielleicht anders macht, in unseren Augen oder in den Augen der anderen. Aber dieses muss so sein, damit wir diese Welt genau so erleben können, wie unsere Seele es wollte/will.

In dem Sinne, danke ich Euch für das Lesen. Möget Ihr alle Euch anerkennen und somit die Welt genießen, wie sie sich für Euch zeigen möchte.

 

Licht und Liebe 

Nathalie

ZUSAMMEN KÖNNEN WIR DIE WELT BEWEGEN!

ZUSAMMEN SIND WIR LIEBE!

 

ZUSAMMEN SIND WIR STARK!

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